Wohnung

Zimmer umgestalten: Tipps und Ideen für dein Makeover

Egal ob du in eine neue Wohnung ziehst und die Zimmer komplett neu einrichten kannst, oder ob du deine bestehende Wohnung umgestalten möchtest: In diesem Artikel gebe ich dir Tipps und Ideen für das richtige Vorgehen an die Hand. Die folgende Schritt-für-Schritt Anleitung soll dir dabei helfen, das Ergebnis zu bekommen, das am besten zu dir und deinen Wünschen passt. Am Ende des Artikels findest du zudem noch ein paar Tipps für den kleinen Geldbeutel. 

Ein Tipp bevor du loslegst: Wenn du mehrere Zimmer (um-)gestalten möchtest, gehe sie nach und nach an. Ansonsten verzettelt man sich schnell und das Ergebnis ist später doch nicht so, wie man es sich vorgestellt hat.

Zimmer umgestalten – Schritt für Schritt

Schritt 1: Finde deinen Stil & sammle Ideen

Bevor du die Gedanken machst, welche Wandfarbe passen könnte oder welches Möbelstück vielleicht fehlt, versuche dich gedanklich von dem Zimmer zu lösen. Lasse dich zunächst bei anderen inspirieren, was dir gefällt und wie du dein Zimmer schön gestalten könntest. Dafür gibt es unzählige Möglichkeiten. Nutze Plattformen wie Instagram oder Pinterest und speichere Bilder, die dir besonders gut gefallen. Auch eine gute Anlaufstelle ist die Plattform „solebich“. Sammle all deine Bilder in einem Bilder- oder Pinterestordner. Alternativ kannst du Interiorzeitschriften oder -bücher durchstöbern oder durch Möbelhäuser schlendern, um neue Ideen für dein Makeover zu sammeln. Ich hole mir solche Inspirationen auch gerne beim Reisen. 

Schritt 2: Entwerfe ein Moodboard

Sobald deine Sammlung steht, schaue dir alle Bilder an, ordne und bewerte sie. Es gibt viele schöne Stile, doch was passt wirklich zu dir? Wie fühlst du dich wohl? Ich habe beispielsweise bemerkt, dass ich skandinavische Interior-Accounts bei Instagram liebe, es aber einfach nicht meinem persönlichen Stil entspricht. Überlege dir, wie du wohnen möchtest und wie du dich wohlfühlst. Sortiere danach deine Sammlung aus, bis ein in sich stimmiges und dein persönliches Moodboard entsteht. Hier solltest du schnell auch merken, welche Farben dir besonders gut gefallen. 

Schritt 3: Mache eine Bestandsaufnahme

Im dritten Schritt für die Gestaltung deines Zimmers empfehle ich dir, eine Bestandsaufnahme in dem entsprechenden Zimmer zu machen. Dieser Schritt entfällt natürlich, wenn du dich komplett neu einrichtest. 

Setze dich für die Bestandsaufnahme am besten direkt in das Zimmer, schaue dir jede Ecke an und beantworte dabei die folgenden Fragen:

  • Was gefällt dir? 
  • Was stört dich?
  • Warum stört es dich?
  • Ist die Aufteilung okay?
  • Was darf bleiben?
  • Was muss weg?
  • Was brauchst du stattdessen neu?

Am besten schreibst du alles auf, damit du im nächsten Schritt nichts vergisst. Behalte bei der Beantwortung der Fragen immer dein zuvor erstelltes Moodboard im Blick. 

Schritt 4: Gestalte neu, Schritt für Schritt

Auch wenn man am liebsten direkt alles neu einrichten würde, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es meist zu einem besseren Ergebnis führt, wenn man die Umgestaltung Schritt für Schritt angeht. Erstelle dafür eine Liste, was du angehen möchtest, und was du dafür benötigst. Welche Möbel, Textilien, Leuchten oder Dekoration brauchst du? Alles, was neu gekauft werden muss, kann danach recherchiert werden. Egal ob im Möbelhaus, Interiorläden, Online-Shopping oder auf ebay Kleinanzeigen. Dabei ist besonders wichtig, keine überstürzten Käufe zu tätigen.

Ich habe beispielsweise stundenlang jegliche Möbelshops im Netz durchsucht, bis ich nach Wochen unseren jetzigen Couchtisch gefunden habe. Alles davor wäre ein Kompromiss gewesen, den ich nicht eingehen wollte. Dran bleiben und geduldig sein lohnt sich hier wirklich! 

Abschließend noch ein Tipp: Beginne mit den größten Veränderungen, sei es einer neuen Wandfarbe, einem neuen Möbelstück oder eine komplett neue Raumaufteilung. Lasse die Veränderungen nach einem Schritt erst auf dich wirken, bevor du mit dem nächsten Punkt weitermachst. Manchmal merkt man, dass die ausgesuchten Einrichtungsgegenstände doch nicht so gut zusammenpassen, wie man es sich vorgestellt hat. Nach diesem Vorgehen arbeitest du deine Liste ab, bis alle Schritte erledigt sind und du mit der Umgestaltung deines Zimmers happy bist. 

Tipps für den kleinen Geldbeutel

Wenn du nicht viel Geld in die Umgestaltung deines Zimmers stecken möchtest, kannst du dem Raum auch mit ein paar wenigen Handgriffen einen neuen Look verschaffen:

  • Umstellen: Wenn möglich stelle dein Zimmer etwas um. Auch wenn es nur Kleinmöbel sind, kann das eine große Wirkung haben. 
  • Neu dekorieren: Tausche die Dekoration aus oder stelle sie zumindest um. Mit nur wenigen Handgriffen kannst du damit für Abwechslung sorgen.
  • Bilder aufhängen: Falls du bereits Bilder an den Wänden hast, tausche sie alle paar Monate mal aus. Den größten Effekt erzielst du, wenn du mit unterschiedlichen Farben oder sogar der Bildart (Kunstdruck, Fotografie, Naturmotive, Poster mit Sprüchen, etc.) variierst. 
  • Farbakzente setzen: Neue Kissen, Textilien oder Bilder können Farbakzente setzen und das Zimmer so komplett verändern. 
  • Aus als macht neu: Einige Dekoartikel können mit Farblack angesprüht oder Möbel lackiert werden. Das ist zwar (v. a. bei Möbeln) etwas Arbeit, doch du kannst mit geringen Kosten alten Möbelstücken einen neuen Glanz verleihen. 
  • Nutze ebay Kleinanzeigen: Ich habe auf Ebay schon super viel Deko verkauft – und nein, das waren keine Designerstücke, sondern Deko von Depot, h&m home oder Ikea. Über Ebay bekommt man alles los. 🙂 Vom Erlös kannst du dir dann etwas Neues gönnen.

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